Auf rund 500 Quadratmetern in unmittelbarer Nähe der Villen von Günther Jauch und Wolfgang Joop sollen in Brandenburg dann 50 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren spielen, singen, basteln und toben können - und das theoretisch 24 Stunden lang.
"Die Kernöffnungszeiten sind von sechs Uhr bis 22 Uhr, aber wir werden auch sechs Übernachtungsplätze einrichten", sagte Knabe. Kosten für die Unterbringung: Grob geplant sind 500 bis 1000 Euro monatliche Grundgebühr.
"Wir sind die Alternative zum privaten Kindermädchen", sagte Knabe. So sollen die Kleinen auf Wunsch der Eltern abgeholt und wieder nach Hause gebracht werden. Ein Bodyguard sorgt für die Sicherheit der Kinder, die auch aus Prominenten-Familien kommen könnten. Etwa 20 Anfragen gebe es bereits. "Unser Angebot richtet sich an alle Berufsgruppen, denkbar ist aber vor allem, dass sich Schauspieler, Investmentbanker oder auch IT-Berater und Diplomaten angesprochen fühlen", meinte der Wirtschaftsprüfer - eben Gutverdienende, die nicht so viel Zeit für ihre Kind haben.
Aber: "Sobald wir merken, dass ein Kind nur abgeschoben wird, werden wir dem einen Riegel vorschieben." So solle es ein gewisses "Übernachtungs-Budget" geben. Zumindest tagsüber wird ihnen aber eine Rundum-Betreuung durch zehn Erzieher geboten - mit Musik, Tanz oder auf Wunsch etwa auch Reitunterricht und dies alles in deutsch, englisch sowie laut Knabe spanisch oder chinesisch.
Die Stadt Potsdam begrüße das Konzept, sagte Jugendamtsleiter Norbert Schweers. Bevor die Kita eröffnet wird, müssen laut Knabe aber noch bis zu 500 000 Euro in die Sanierung und Umgestaltung investiert werden.