Die Richter sprachen ihn der Verletzung des Postgeheimnisses sowie des Betruges und des Fahrens ohne Führerschein schuldig. "Bei dem Vorstrafenkonto war keine Bewährungsstrafe mehr drinnen", so Richterin Cornelia Michalski. Es sei großer Schaden entstanden. Die 10 000 Euro aus den Sendungen seien nur ein Bruchteil. Der Imageschaden für die Deutsche Post sei sehr viel höher einzuschätzen. Außerdem habe er Sozialleistungen vom Jobcenter in Höhe von 16 000 Euro erschlichen. Der Auszug aus dem Bundeszentralregister des Mannes ist ellenlang; 15 Einträge sind vermerkt.