Trotz seiner turbulenten Zusammenarbeit mit dem als Populist kritisierten Ronald Schill hat er bei Umfragen hohe Sympathiewerte. Auch die Kritik der Opposition, der 48-Jährige habe sich als "Champagnerbürgermeister" nur um die schönen Dinge des Regierens gekümmert, tun dem keinen Abbruch.
Seit seinem 16. Lebensjahr arbeitete Beust in der CDU für den politischen Wechsel in Hamburg. Vor gut zwei Jahren wurde der Rechtsanwalt erster CDU-Bürgermeister nach mehr als 40 Jahren SPD-Vorherrschaft.
Der begeisterte Computerspieler und Sylt-Fan legt viel Wert auf seine Privatsphäre. Mit seiner Homosexualität ging er stets locker um. Der Neuwahl blickt er gelassen entgegen: "Mein Glück hängt nicht davon ab, dass ich ein politisches Amt habe." (dpa/roe)