Bisher gehörte das Land Brandenburg zu den Vorreitern bei der Einführung von Gedenkstättenlehrern. Sie arbeiteten in der Regel "fünf oder zehn Stunden in der Woche an den Gedenkstätten, wo historisches Wissen auf ganz besonders anschauliche Weise unter Einbeziehung von Zeitzeugen vermittelt wird." 2014 habe die Enquetekommission des Landtags "Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg" empfohlen, die Gedenkstättenbesuche von Schulklassen auszubauen und die Gedenkstättenlehrer zu stärken. Die Pläne Baaskes stünden in völligem Widerspruch dazu, so Ulrike Poppe.