Experten hatten von einer Anweisung zum Schönen der Statistik gesprochen, Feuring dagegen hatte mehrfach betont, dass die Anweisung bundesweiten Standards entspreche.

Am Donnerstag nun veröffentlichte das Magazin interne Unterlagen des Landeskriminalamts (LKA) Brandenburg und des Bundeskriminalamts (BKA). Beide bewerteten bereits im Oktober 2013 die Brandenburger Handlungsanweisung als "nicht richtlinienkonform". Feuring wies die Vorwürfe am Donnerstag zurück. Er habe alle Fragen zu dem betreffenden Sachverhalt stets nach bestem Wissen beantwortet. Schon im Frühjahr habe er darauf aufmerksam gemacht, dass die Handlungsanweisung auch innerhalb der Polizei umstritten war.

Dagegen sagte der CDU-Innenexperte Björn Lakenmacher, Feuring habe seine Glaubwürdigkeit verloren.

So wie auch der AfD-Fraktionschef Alexander Gauland forderte er Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) auf, zu überlegen, ob er mit Feuring weiter zusammenarbeiten wolle.