Für den Schutz des G7-Gipfels hat allein die Bundespolizei nach eigenen Angaben derzeit deutschlandweit täglich bis zu 10 000 Beamte bei Grenzkontrollen, auf Flughäfen und Bahnhöfen sowie in der Region um den Tagungsort im Einsatz.

Seit vergangenem Dienstag gibt es in Deutschland wieder vorübergehende Grenzkontrollen, um potenzielle Gewalttäter an der Einreise zu hindern. Dabei wurden mehr als 200 000 Personen kontrolliert und mehr als 350 zurückgewiesen. 62 Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Insgesamt seien rund 6600 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt worden. In 118 Fällen wurden Personen mit Drogen erwischt, außerdem 59 Personen, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Insgesamt gingen der Polizei 679 Menschen ins Netz, die auf der Fahndungsliste standen.

Allein an der deutsch-österreichischen Grenze wurde 260 Personen die Einreise verweigert. Dabei handelte es sich um Asylbewerber, die schon in einem anderen EU-Land einen Asylantrag gestellt hatten. Außerdem wurden 2100 Asylbewerber festgestellt, die an das Bundesamt für Migration weitergeleitet wurden.