Sachsen gehört nicht dazu.

Von Montag an twittert die Polizei täglich in der Zeit von 10 bis 17 Uhr unter dem Namen @polizeibb direkt aus dem Einsatz- und Lagezentrum Verkehrsunfälle mit Verletzten. Neben dem aktuellen Verkehrsunfallgeschehen sollen Standorte von Kontrollstellen und Hinweise rund um das Thema Verkehrsprävention veröffentlicht werden. Das teilte das Polizeipräsidium in Potsdam am Donnerstag mit.

"Ziel der Kampagne ist es, Verkehrsteilnehmer über Unfallgefahren und -ursachen im Straßenverkehr aufzuklären und zu sensibilisieren", so Polizeisprecherin Anja Resmer. Polizeipäsident Hans-Jürgen Mörke: "Wir wollen unsere Zielgruppen dort erreichen, wo sie unterwegs sind." Auf diese Weise soll das Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer gestärkt werden.

Auch auf der Facebook-Seite der Brandenburger Polizei, der rund 16 000 Nutzer folgen, werden im Aktionszeitraum Kontrollstellen und Präventionsbeiträge zum Thema Verkehrssicherheit zu lesen sein.

Im vergangenen Jahr verloren 179 Menschen bei Verkehrsunfällen in Brandenburg ihr Leben. Das sind 40 Personen mehr als im Vorjahr. Die Gesamtanzahl der Verkehrsunfälle stieg im letzten Jahr um 1,8 Prozent auf 80 723. In Sachsen ist die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr ebenfalls gestiegen. 192 Menschen kamen ums Leben, acht mehr als im Vorjahr. Die Polizei wurde zu knapp 109 000 Unfällen gerufen, so die jüngst veröffentlichte Statistik.