In der Nacht zu gestern waren in Cottbus eine Gedenktafel für einen jüdischen Friedhof mit einem Hakenkreuz beschmiert sowie Stolpersteine geschändet und gestohlen worden. Die Steine erinnerten an Cottbuser Juden, die Opfer des Holocaust wurden.
Die Cottbuser Aktionsgruppe erklärte, dass die Stolpersteine wieder ersetzt werden. Der amtierende Oberbürgermeister, Holger Kelch (CDU), versicherte, dass die Stadt auch künftig nicht auf Mahnmale und Gedenksteine für die Ermordeten und Erniedrigten verzichten wird.
(Eig. Ber./sw)