Ihm wird Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung vorgeworfen. Beamte des niedersächsischen Landeskriminalamts hätten mit Unterstützung ihrer sächsischen Kollegen sechs Objekte in Dresden durchsucht. Eine weitere Durchsuchung habe es in Hannover gegeben.

Der 44-Jährige soll bis Juli PKK-Gebietsleiter in Hannover gewesen sein, bevor er nach Sachsen wechselte. Die PKK führt einen bewaffneten Kampf für einen eigenen Kurdenstaat, der sich auf Gebiete in der Türkei, Syrien, dem Iran und dem Irak erstrecken soll. Immer wieder werden auch Anschläge verübt.

In Deutschland wie anderen westeuropäischen Staaten beschaffen PKK-Mitglieder laut Generalstaatsanwaltschaft vor allem Geld und rekrutieren Nachwuchskämpfer. Der Festgenommene sollte noch am Donnerstag in Celle dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.