Inzwischen waren bereits 24 Stunden vergangen – und von einem 84-Jährigen in der Uckermark fehlte noch jede Spur, ist von Stefan Möhwald, Sprecher der Polizeidirektion Ost, zu erfahren. Am Feiertag sei er mit seiner Frau zum Pilzesuchen in einen Wald unweit von Templin gegangen. Dort hat er offenbar die Orientierung verloren und wurde seit 12.50 Uhr vermisst und daher mit Hubschrauber und Rettungshunden gesucht.

Gegen Freitagmittag kam dann die erlösende Nachricht: Er wurde gefunden. „Der Mann hatte die Nacht im Wald verbracht,doch geht es ihm nach ersten Erkenntnissen den Umständen entsprechend gut“, sagt der Polizeisprecher.

Nicht selten bekomme die Polizei besonders in Herbst Anrufe von Hilfesuchenden aus dem Wald, die sich verlaufen haben, oder besorgten Verwandten, die jemanden bei der Pilzsuche aus den Augen verloren haben.

Dem könne mit ein paar einfachen Regeln entgegengewirkt werden. Die Polizei empfiehlt:

Informieren Sie Verwandte und Bekannte über Ihren Ausflug.

Informieren Sie sich über besondere Vorschriften und Gegebenheiten im Wald.

Nehmen Sie Getränke und Verpflegung mit.

Wenn Sie fremde Waldstücke betreten, halten Sie sich an die Hauptwege und gehen Sie nicht zu tief in den Wald.

Gehen Sie, wenn möglich, mit Begleitung.

Laden Sie Ihren Handy-Akku auf, um sich im Notfall orientieren oder Hilfe rufen zu können.

Merken Sie sich, wo Sie das Auto abgestellt haben.

Lassen Sie Wertsachen nicht unbeaufsichtigt im Auto liegen – Einbruchgefahr!