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Nikosia
Zyprer bestätigen konservativen Präsidenten

Der Konservative Nikos Anastasiades bleibt Präsident von Zypern. Bei der Stichwahl setzte sich der Amtsinhaber gegen den von den Kommunisten unterstützten Stavros Malas durch. Anastasiades kam auf 56 Prozent der Stimmen, Malas erreichte 44 Prozent. In der EU dürfte das Wahlergebnis für Erleichterung sorgen. Anastasiades, der seine erste Amtszeit im März 2013 angetreten hatte, als Zypern am Rand des Staatsbankrotts stand, hat sich als versierter Krisenmanager bewiesen. Dank zügiger Reformen und strikter Haushaltsdisziplin ließ die Insel die Probleme schneller hinter sich als erwartet; seit 2015 wächst die Wirtschaft wieder.
(höh)