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Parteimitglied in Brandenburg
Zum Islam konvertierter Arthur Wagner will der AfD die Treue halten

Arthur Wagner will zwischen dem Islam und nationalkonservativen Deutschen vermitteln
Arthur Wagner will zwischen dem Islam und nationalkonservativen Deutschen vermitteln FOTO: dpa, rhi cul
Arthur Wagner hat zwar seine Posten im Landesvorstand und im Kreisvorstand im Havelland niedergelegt, dennoch will das zum Islam konvertierte frühere AfD-Mitglied des Landesvorstandes in Brandenburg der rechtspopulistischen Partei treu bleiben.

Er wolle zwischen dem Islam und nationalkonservativen Deutschen vermitteln. Man müsse Brücken bauen. Er war nach eigenen Angaben in den 1990er Jahren als Russlanddeutscher nach Deutschland gekommen. Seine Pressekonferenz war auch von Sprachproblemen geprägt. Er wolle jetzt besser Deutsch lernen und Islamwissenschaften in einem Fernstudiengang studieren, sagte Wagner.

Er bezeuge, dass es keinen anderen Gott außer Allah gebe, begann Wagner seine Ausführungen. Seines Erachtens sei das 21. Jahrhundert das Jahrhundert des Islams. Deutschland sei entscheidend dafür, sagte Wagner. Er hasse Rassismus und habe als AfD-Landesvorstand nie Plakate gegen den Islam aufgehängt, beteuerte er.

AfD-Landeschef Andreas Kalbitz hatte nach dem Rücktritt Wagners die ablehnende Haltung seiner Partei zu der Religion klargestellt. "Der Islam gehört nicht zur AfD Brandenburg", hatte Kalbitz gesagt. Die Partei stehe aber zur Religionsfreiheit. "Natürlich kann ein Muslim Mitglied der AfD sein", meinte der Landesparteichef.

Wagner sagte: "Ich werde der AfD immer treu bleiben."

(gaa)