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| 06:53 Uhr

Nach Chemnitz
Woidke: Viele sind verunsichert

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident Brandenburgs
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident Brandenburgs FOTO: dpa / Maurizio Gambarini
Potsdam. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) führt den Zulauf zu Rechtspopulisten und Rechtsextremen in Ostdeutschland auf eine generelle Verunsicherung der Menschen zurück.

Dies sei allerdings nicht nur ein ostdeutsches Problem, sagte er dem Berliner „Tagesspiegel am Sonntag“. Viele Menschen in ganz Deutschland seien seit der Flüchtlingskrise 2015 verunsichert.

Der SPD-Politiker sagte: „Wir haben versucht, den Brandenburgern das Gefühl der Unsicherheit zu nehmen, indem wir das Integrations-Bündnis gegründet haben und auch als Regierung und Parlament Haltung zeigen.“ Menschen zusammenzubringen, sei ein wichtiges Ziel. „Gegen die Verunsicherung hilft es auch, wenn die Menschen den Staat als stark und durchsetzungsfähig erleben. Das schwächt Rechtspopulisten und Rechtsextremisten“, betonte Woidke.

(epd)