Einen Tag nach dem Triell zwischen den Kanzlerkandidat:innen von CDU, SPD und Grünen positionieren sich in einem „Vierkampf“ bekommen in der ARD die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der derzeitigen Oppositionsparteien FDP, Linke und AfD sowie der CSU als kleinere Partei der Union die Gelegenheit, sich und die Wahlpprogramme ihrer Parteien in der Diskussion zu präsentieren.
  • Wie unterscheiden sich ihre Programm-Ideen für die nächsten Jahre?
  • Wie sehen die Politikvorstellungen aus, wo setzen sie Schwerpunkte?
  • Welche Koalitionen wären aus Sicht der Kandidatinnen und Kandidaten denkbar?

Nach dem Triell nun der Vierkampf: Diese Kandidatinnen und Kandidaten sind dabei

Die Oppositionsparteien FDP, Linke und AfD hatten Kritik an der Themensetzung des zweiten TV-Triells um das Kanzleramt geübt. FDP-Chef Christian Lindner vermisste vor allem das Thema Bildung. „Beim Triell ging es um viel Geld, das verteilt werden soll“, schrieb Lindner auf Twitter. Es hätten aber Ideen gefehlt, „wie wir unsere Wirtschaft nach der Krise stärken, um überhaupt die Mittel für Soziales und Ökologisches zu gewinnen“.
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch nannte den Schlagabtausch von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet, seinem SPD-Konkurrenten Olaf Scholz und Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock „insgesamt enttäuschend“. Themen wie „gute Arbeit, Kinderarmut, Inflationsentwicklung, gleiche Lebensverhältnisse in Ost-West“ hätten keine Rolle gespielt, schrieb Bartsch auf Twitter.

Kritik auch vom AfD-Fraktionschef Chrupalla

Kritik kam auch von AfD-Fraktionschef Tino Chrupalla. „Über die wirklichen Probleme der Deutschen hat man kaum gesprochen“, sagte Chrupalla am Sonntagabend im ZDF. So sei es wenig um die Themen Rente und Steuern gegangen, die hohe Inflation sei „mit keinem Wort erwähnt“ worden, sagte Chrupalla. Die „wirklichen Sorgen und Probleme des Mittelstands, der Mittelschicht“ seien nicht vorgekommen.
Heute diskutieren im Vierkampf folgende Politikerinnen und Politiker:
  • Janine Wissler (Die Linke)
  • Christian Lindner (FDP)
  • Alexander Dobrindt (CSU)
  • Alice Weidel (AfD)

Moderatoren beim Vierkampf zur Bundestagswahl

Moderiert wird die Sendung in der ARD von der Moderatorin Ellen Ehni vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) und ihrem Kollegen Christian Nitsche vom Bayerischen Rundfunk (BR).
Janine Wissler, Alexander Dobrindt, Alice Weidel und Christian Lindner (von oben links nach unten rechts) treten heute zum Vierkampf zur Bundestagswahl im TV auf. Wo wird die Sendung übertragen?
Janine Wissler, Alexander Dobrindt, Alice Weidel und Christian Lindner (von oben links nach unten rechts) treten heute zum Vierkampf zur Bundestagswahl im TV auf. Wo wird die Sendung übertragen?
© Foto: SWP-Collage; Quelle: DPA (4)

Übertragung, Uhrzeit, Datum, Sender: Hier läuft der Vierkampf zur Bundestagswahl

Der Vierkmapf zur Bundestagswahl wird am 13.09.2021 live von der ARD übertragen. Um 20.15 Uhr geht es los. Ellen Ehni und Christian Nitsche werden das Trio befragen Alle wichtigen Infos zusammengefasst:
  • Format: Talkshow „Vierkampf“
  • TV-Übertragung: ARD
  • Livestream: Online in der Mediathek
  • Datum: Montag, 13.09.2021
  • Uhrzeit: 20.15 Uhr
  • Moderatoren: Ellen Ehni und Christian Nitsche
Die ARD kündigte an, dass die Aussagen der Spitzenkandidaten und -kandidatinnen einem Faktencheck unterzogen werden, der aufgestellte Behauptungen und Zahlen überprüft und am nächsten Tag nachzulesen ist.