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USA und Südkorea beginnen Militärmanöver

Seoul/Peking. Trotz neuer Drohgebärden durch Nordkorea haben die USA und ihr Verbündeter Südkorea ein gemeinsames Militärmanöver begonnen. Bei der seit langem geplanten elftägigen Übung "Ulchi Freedom Guardian" (UFG/Ulchi-Freiheitswächter) stehen computergestützte Simulationen eines Kriegs auf der koreanischen Halbinsel im Zentrum. dpa/uf

Das Manöver sei am Montag wie geplant gestartet worden, teilte ein Sprecher der US-Streitkräfte Korea (USFK) mit. Bei der Übung sitzen Tausende Soldaten an verschiedenen Orten in Südkorea wie auch in den USA an Computern, um Ernstfall-Simulationen durchzuführen. Es finden keine Schießübungen wie bei üblichen Feldmanövern statt.

Das Manöver, das Nordkorea neben den Frühjahrsübungen beider Länder regelmäßig als eine feindselige Handlung verurteilt, findet inmitten erhöhter Spannungen in der Region statt. Deshalb wird befürchtet, das wegen seines Atom- und Raketenprogramms diplomatisch isolierte Land könnte auf die Übung etwa mit neuen Raketentests reagieren. Die USA haben in Südkorea derzeit 28 500 Soldaten als Abschreckung stationiert.