Die Carbon Capture and Storage (CSS) genannte Methode ist Bestandteil der Klimaschutz-Pläne vieler Länder, unter anderem der USA. In Deutschland würden in der Energieproduktion erneuerbare Quellen an die Stelle von Treibhausgas produzierenden Kohlekraftwerken treten, sagte Hendricks. Sie wolle allerdings nicht ausschließen, dass etwa in der Stahl- oder in der Zementindustrie CCS gebraucht werden könne.

Umweltschützer fürchten unter anderem Sicherheitsrisiken, wenn CO2 dauerhaft im Boden gespeichert wird. Ziel der Methode ist, das Gas nicht in die Atmosphäre gelangen zu lassen, um den Treibhauseffekt zu bremsen.

In der Lausitz hatte Vattenfall mit einer Pilotanlage an der Entwicklung von CCS gearbeitet, den Versuch jedoch mangels politischer Rückendeckung eingestellt. In jüngster Zeit ist die Diskussion um CCS in der Lausitz neu entbrannt.