am Sonntag (Ortszeit). Zuvor hatte er das Treffen mit der Russin, die Verbindungen zum Kreml haben soll, zwar bestätigt, aber erklärt, es habe nichts mit dem Wahlkampf zu tun gehabt.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, man kenne die Anwältin nicht. Die "New York Times" sprach vom ersten öffentlichen Hinweis darauf, dass zumindest einige Mitglieder von Trumps Wahlkampfteam bereit gewesen seien, "russische Hilfe anzunehmen".

Moskau wird gezielte Wahlbeeinflussung zugunsten des Republikaners vorgeworfen. Ein Sonderermittler und mehrere Kongressausschüsse untersuchen, ob es dabei eine Zusammenarbeit mit Trumps Wahlkampflager gegeben hat.

Kellyanne Conway, eine Topberaterin des Präsidenten, spielte die Bedeutung der Begegnung herunter. Es sei schließlich nichts dabei herausgekommen, "und das ist es, was zählt", sagte sie am Montag dem Sender CNN. Bei dem Treffen im Juni waren auch der Schwiegersohn des jetzigen Präsidenten, Jared Kushner, und der damalige Vorsitzende der Wahlkampagne, Paul Manafort, anwesend.

Sein Vater habe nichts davon gewusst, so Trump Jr. Er räumte der "New York Times" zufolge den wahren Grund für die Begegnung ein, nachdem unter anderem drei Berater des Weißen Hauses die Zeitung darüber informiert hatten. Das Gespräch mit der Anwältin Natalia Veselnitskaja fand demnach im New Yorker Trump Tower statt. Er habe sich mit ihr getroffen, weil ihm gesagt worden sei, dass sie "hilfreiche" Informationen für den Trump-Wahlkampf zu bieten habe, zitierten Medien aus der Erklärung von Trump Jr. Die Frau habe das Gespräch nach dem Austausch von Freundlichkeiten mit den Worten eröffnet, dass sie Informationen besitze, nach denen Personen mit Verbindungen zu Russland den Parteivorstand der Demokraten und Hillary Clinton unterstützten.