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| 14:28 Uhr

Wegen „Ansturms" von Migranten
Trump droht mit Schließung der US-Grenze zu Mexiko

 Ein honduranischer Migrant trägt auf dem Weg in die USA ein kleines Mädchen auf seinen Schultern. Die USA haben nach Angaben von US-Präsident Trump mehrere lateinamerikanische Länder unter Androhung von Strafen aufgefordert, ihre Grenzen vor illegal Reisenden zu schützen. Die Regierungen von Guatemala, Honduras und El Salvador seien am Dienstag darüber informiert worden, dass die USA Hilfszahlungen einstellen würden, wenn die Länder weiterhin hinnähmen, dass Menschen mit dem Ziel einer illegalen Einreise in die USA ihre Grenzen passierten. Foto: Moises Castillo/AP/dpa
Ein honduranischer Migrant trägt auf dem Weg in die USA ein kleines Mädchen auf seinen Schultern. Die USA haben nach Angaben von US-Präsident Trump mehrere lateinamerikanische Länder unter Androhung von Strafen aufgefordert, ihre Grenzen vor illegal Reisenden zu schützen. Die Regierungen von Guatemala, Honduras und El Salvador seien am Dienstag darüber informiert worden, dass die USA Hilfszahlungen einstellen würden, wenn die Länder weiterhin hinnähmen, dass Menschen mit dem Ziel einer illegalen Einreise in die USA ihre Grenzen passierten. Foto: Moises Castillo/AP/dpa FOTO: dpa / Moises Castillo
Washington. US-Präsident Donald Trump hat wenige Wochen vor der Parlamentswahl seine Rhetorik zum Thema Einwanderung aus Lateinamerika verschärft. Per Twitter drohte Trump am Donnerstag an, die Südgrenze nach Mexiko zu schließen.

Das südliche Nachbarland müsse „diesen Ansturm“ stoppen.„Ich muss in schärfster Form Mexiko bitten, diesen Angriff zu beenden“, schrieb Trump. „Wenn sie nicht in der Lage sind, das zu tun, werde ich das US-Militär rufen, um unsere Südgrenze zu schließen“, fügte er hinzu.

Trump hatte erst vor wenigen Tagen Hilfszahlungen an Guatemala, Honduras und El Salvador einstellen lassen, weil aus diesen Ländern Flüchtlinge über Mexiko in die USA strömten. Die Führung der Staaten tue wenig, um den Zustrom zu stoppen, argumentierte Trump am Donnerstag. Unter den Migranten befänden sich viele Kriminelle, schrieb er, ohne nähere Details zu nennen.

„Der Angriff auf unser Land an unserer Südgrenze, darunter kriminelle Elemente und Drogen, die einströmen, ist weit wichtiger für mich als Präsident, als Handel oder das USMCA (Freihandelsabkommen mit Mexiko und Kanada)“, schrieb Trump weiter. Er schalt die Demokraten dafür, schwache Gesetze gemacht zu haben.

Trump hatte bereits im Präsidentschaftswahlkampf 2016 große Erfolge gefeiert, als er das Grenzthema aufbrachte. Der von ihm propagierte Mauerbau zur Schließung der Grenze ist jedoch bisher nicht wesentlich vorangekommen.

(dpa/pb)