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| 08:50 Uhr

Hannover
Tierschutzbund für bundesweiten Hundeführerschein

Hannover. Angesichts der Beißattacken der jüngsten Zeit plädiert der Deutsche Tierschutzbund für die bundesweite Einführung eines Hundeführerscheins. "Es geht darum, die Sachkunde der Hundehalter zu verbessern - und zwar in allen Bundesländern", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der Deutschen Presse-Agentur. Dagegen habe es keinen Sinn, Rasselisten mit angeblich gefährlichen Rassen zu erfinden, betonte er.

Angesichts der Beißattacken der jüngsten Zeit plädiert der Deutsche Tierschutzbund für die bundesweite Einführung eines Hundeführerscheins. "Es geht darum, die Sachkunde der Hundehalter zu verbessern - und zwar in allen Bundesländern", sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der Deutschen Presse-Agentur. Dagegen habe es keinen Sinn, Rasselisten mit angeblich gefährlichen Rassen zu erfinden, betonte er.

Der Terriermischling Chico aus Hannover hatte vor zwei Wochen seinen 27-jährigen Besitzer und dessen Mutter totgebissen. Am Montag war Chico eingeschläfert worden. Wie die Stadt einräumte, hätte der unter Betreuung stehende Mann den aggressiven Hund gar nicht halten dürfen. In Niedersachsen muss, wer einen Hund anschaffen will, in der Regel eine Prüfung ablegen, den sogenannten Hundeführerschein.

(dpa)