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| 08:36 Uhr

Potsdam
Tarifabschluss für Staatsdiener wird für heute erwartet

Potsdam. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen sollen nach einem vorläufigen Ergebnis der Tarifverhandlungen höhere Einkommen in drei Stufen erhalten. Rückwirkend zum 1. März 2018 soll es im Schnitt 3,19 Prozent mehr geben, zum 1. April 2019 sind es 3,09 Prozent mehr und zum 1. März 2020 weitere 1,06 Prozent. Das erfuhren die Deutsche Presse-Agentur und der WDR aus Verhandlungskreisen. Die Gremien von Arbeitgebern und Gewerkschaften mussten dem Ergebnis am Abend noch zustimmen.

Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen sollen nach einem vorläufigen Ergebnis der Tarifverhandlungen höhere Einkommen in drei Stufen erhalten. Rückwirkend zum 1. März 2018 soll es im Schnitt 3,19 Prozent mehr geben, zum 1. April 2019 sind es 3,09 Prozent mehr und zum 1. März 2020 weitere 1,06 Prozent. Das erfuhren die Deutsche Presse-Agentur und der WDR aus Verhandlungskreisen. Eine Zustimmung der Gremien von Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Ergebnis wird erwartet.

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen hatte am vergangenen Sonntag begonnen. Gestern einigten sich die Verhandlungsführer der Gewerkschaften Verdi und Deutscher Beamtenbund (DBB) sowie des Bundes und der Kommunen auf einen Abschluss. Das geschnürte Tarifpaket wurde am Abend noch von den Tarifkommissionen von Verdi und DBB beraten. Der kommunale Arbeitgeberverband VKA erörterte das Resultat in einer Mitgliederversammlung mit den Vertretern der deutschen Kommunen. Nach einer Einigung sind weitere Warnstreiks endgültig abgewendet.

Zuvor hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärt, die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sollten an den guten wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland teilhaben. Es ist die erste Verhandlungsrunde für ihn als Innenminister.

(dpa)