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Studie: Eltern beginnen oft zu spät mit dem Vorlesen

Berlin. Viele Eltern fangen nach Meinung von Bildungsforschern bei ihren Kindern zu spät mit dem Vorlesen an. Nach einer Studie für die Stiftung Lesen nimmt nur rund die Hälfte der Mütter und Väter im ersten Lebensjahr gemeinsam mit dem Nachwuchs regelmäßig Kinderbücher in die Hand. Böser Wille oder Zeitmangel stecken nach Einschätzung der Studienautoren nicht dahinter. Vielmehr unterschätzten viele Eltern die emotionale Bedeutung des Vorlese-Rituals. Oft seien sie auf die Sprachentwicklung fokussiert und warteten deshalb, bis sich Kinder länger konzentrieren können oder anfangen zu sprechen. dpa