| 13:53 Uhr

SPD rückt von Neuwahlen ab und würde Merkel tolerieren

Berlin. Die SPD-Spitze rückt nach dem Platzen der Jamaika-Sondierungen von Neuwahlen ab und bringt eine Unterstützung einer Unions-geführten Minderheitsregierung ins Spiel. „Neuwahlen wären ein Armutszeugnis“, sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner der dpa. Für eine große Koalition sei die SPD nach den Worten Stegners aber unverändert nicht zu haben. Auch SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel hält eine Minderheitsregierung für denkbar. „Das ist eine Frage, die in Gesprächen auch erörtert werden muss“, sagte der hessische SPD-Landesvorsitzende im ZDF. dpa