| 10:30 Uhr

"ARD-Deutschlandtrend"
SPD fällt mit 18 Prozent auf historischen Tiefstand

Kurz vor Ende der Koalitions-Verhandlungen ist die SPD im neuen ARD-"Deutschlandtrend" auf 18 Prozent gefallen. Das ist der schlechteste in dieser Umfrage je gemessenen Wert.

Kurz vor Ende der Koalitionsverhandlungen ist die SPD im neuen ARD-"Deutschlandtrend" auf 18 Prozent gefallen. Das ist der schlechteste in dieser Umfrage je gemessene Wert.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, bliebe die Union der Umfrage zufolge konstant bei 33 Prozent. Die AfD käme auf 14 Prozent, die FDP auf zehn Prozent. Linke und Grüne würden beide elf Prozent erreichen. Für die Sonntagsfrage im Auftrag der "Tagesthemen" befragte Infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1502 Wahlberechtigte. In einer Forsa-Umfrage war die SPD im Januar sogar nur auf 17 Prozent gekommen.

SPD-Chef Martin Schulz muss auch im Ranking der beliebten Politiker Federn lassen. Im Vergleich zum Vormonat verliert er fünf Punkte und erreicht einen Zustimmungswert von 25 Prozent. Das ist der niedrigste Wert, der im ARD-Deutschlandtrend bisher für ihn gemessen wurde.

Die Liste der beliebten Politiker führt trotz Verlusten von fünf Prozentpunkten weiter der geschäftsführende Außenminister und ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 57 Prozent Zustimmung an. Mit der politischen Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel sind 53 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden.

Der geschäftsführende Innenminister Thomas de Maiziere erreicht 47 Prozent. Kanzleramtschef und Interims-Finanzminister Peter Altmaier (CDU) kommt auf 40 Prozent Zustimmung. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles legt um fünf Punkte zu und erreicht 38 Prozent.

(juju)