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Schweizer Angeklagter gibt in Spionageprozess Zahlungen zu

Frankfurt/Main. Im Prozess um das mutmaßliche Ausspionieren deutscher Steuerfahnder im Auftrag eines Schweizer Geheimdienstes hat der Angeklagte gestanden, Geld bekommen zu haben. Zwei Teilbeträge von jeweils 30 000 Euro sollten aber an einen weiteren Kontaktmann auf deutscher Seite weitergeleitet werden, ließ der Schweizer Daniel M. über einen Verteidiger vor dem Oberlandesgericht Frankfurt mitteilen. Er selbst sei nur ein Mittelsmann gewesen, habe auch „nicht mit krimineller Energie gehandelt“. dpa