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| 07:33 Uhr

Essen
Ruhrgebiet: Razzia gegen Sozialbetrug mit fingierten Jobs

Essen. Mit einer groß angelegten Kontrollaktion sind Sozialbehörden im Ruhrgebiet gegen Schwarzarbeit und Sozialbetrug vorgegangen. Die Aktion richtete sich gegen Beschäftigte aus Bulgarien und Rumänien; kontrolliert wurden Arbeitsplätze und Wohnungen. Dabei sei es unter anderem um Arbeitsverträge für Jobs gegangen, die nicht existierten, und um zu Unrecht in Anspruch genommene Leistungen für Familienangehörige oder Wohnungseinrichtungen, sagte ein Sprecher der Arbeitsagentur NRW.

Mit einer groß angelegten Kontrollaktion sind Sozialbehörden im Ruhrgebiet gegen Schwarzarbeit und Sozialbetrug vorgegangen. Die Aktion richtete sich gegen Beschäftigte aus Bulgarien und Rumänien; kontrolliert wurden Arbeitsplätze und Wohnungen. Dabei sei es unter anderem um Arbeitsverträge für Jobs gegangen, die nicht existierten, und um zu Unrecht in Anspruch genommene Leistungen für Familienangehörige oder Wohnungseinrichtungen, sagte ein Sprecher der Arbeitsagentur NRW.

Kontrolliert wurde in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Hagen. Es gehe nicht darum, eine ganze Bevölkerungsgruppe zu stigmatisieren, betonte die Chefin der Landesarbeitsagentur, Christiane Schönefeld. Die meisten Bulgaren und Rumänen nutzten ihre durch EU-Recht verbürgten Chancen am Arbeitsmarkt. Viele arbeiteten in sozialversicherungspflichtigen festen Jobs. Daneben gebe es aber Betrug, der oft durch kriminelle Netzwerke organisiert werde.

(dpa)