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Rechtsstreit um Tornados bei G8-Gipfel dreht weitere Runde

Leipzig. Der Streit um einen Tornado-Tiefflug über ein Protestcamp beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 geht in eine weitere Runde. Auf die Klagen zweier Camp-Teilnehmer hin stellte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig fest, dass der Tiefflug ein Einschnitt in deren Versammlungsfreiheit gewesen sei. Der Bundeswehr-Kampfjet sei in nur 114 Metern Höhe mit extremer Lärmentfaltung über das Camp hinweggeflogen, um Fotos zu machen. Das habe einschüchternd wirken müssen. Die Richter verwiesen den Fall zurück ans Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern. dpa