| 19:53 Uhr

Reaktionen auf Todesfahrt in Münster
"Ganz Münster trauert über dieses schreckliche Ereignis"

Rettungskräfte schieben eine Trage in der Innenstadt von Münster.
Rettungskräfte schieben eine Trage in der Innenstadt von Münster.
Berlin. In Münster ist ein Kleintransporter in eine Menschenmenge gerast, es gibt mehrere Tote und viele Verletzte. Deutsche Politiker zeigen sich erschüttert. Wir haben die Reaktionen gesammelt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Angesichts der schrecklichen Geschehnisse in Münster bin ich zutiefst erschüttert. Es wird jetzt alles Denkbare zur Aufklärung der Tat und zur Unterstützung der Opfer und ihrer Angehörigen getan. Allen Angehörigen vor Ort gilt mein Dank. Ich stehe im ständigen Austausch mit Innenminister Seehofer, Vizekanzler Scholz und Ministerpräsident Laschet."

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: "Die Meldungen, die uns aus Münster erreichen, sind entsetzlich. Wir müssen von einer schweren Gewalttat ausgehen. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und den Angehörigen. Mein tiefes Mitgefühl gilt allen, die einen geliebten Menschen verloren haben und in tiefer Sorge sind. Ich danke allen Ordnungs- und Rettungskräften im Einsatz."

Innenminister Horst Seehofer: "Mit Bestürzung habe ich von dem schrecklichen Vorfall in Münster erfahren. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden. Die Polizei in Münster und in ganz NRW arbeitet jetzt mit Hochtouren an der Aufklärung des Sachverhaltes. Die Sicherheitsbehörden des Bundes stehen in engem Austausch mit den Behörden in Nordrhein-Westfalen."

Münsters OB Markus Lewe: "Ich danke schon jetzt den vielen Einsatzkräften, die unermüdlich im Einsatz sind", sagte er vor Journalisten in Münster. "Ganz Münster trauert über dieses schreckliche Ereignis - unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Getöteten, den Verletzten wünschen wir schnelle und baldige Genesung."

Erich Rettinghaus, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft in NRW, sagte unserer Redaktion: "Zunächst sind wir in Trauer um die Opfer und Verletzten. Allen Verletzten und den Angehörigen der Toten und Verletzten gilt unsere aufrichtige Anteilnahme verbunden mit den besten Genesungswünschen. Es bestand stets eine latente hohe Anschlagsgefahr in ganz Deutschland. Nun hat es auch NRW getroffen, waren wir bisher glücklicherweise immer in der Lage geplante Attentate und Anschläge im Vorfeld zu verhindern, ist es dieses Mal nicht gelungen. Es gilt nun aufzuklären und vor allem mögliche Hintermänner der Tat dingfest zu machen, um weitere mögliche Taten zu verhindern."

Ulrike Demmer, stellvertretende Regierungssprecherin, auf Twitter: "Furchtbare Nachrichten aus #Münster. (...) Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen."

Justizministerin Katarina Barley über Twitter:"Schreckliche Nachrichten aus #Münster. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Danke an alle Rettungskräfte vor Ort. Müssen alles tun, um Hintergründe der Tat aufzuklären."

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer auf Twitter: "Verfolge die schrecklichen Nachrichten aus Münster. Denke an die Opfer und Einsatzkräfte vor Ort. Hoffe, dass schnell Klarheit über die Hintergründe der Tat hergestellt werden kann."

Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auf Twitter: "Erschütternde Nachrichten aus #Münster: Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Wir danken den Rettungskräften und Polizisten vor Ort."

SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles: "Ich bin erschüttert über die Nachrichten, die uns aus Münster erreichen. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ich hoffe, dass unsere Behörden schnell Klarheit über die Hintergründe dieses Vorfalls gewinnen können und wünsche den Einsatzleuten vor Ort viel Kraft für ihre Arbeit."

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) auf Twitter: "Bin entsetzt was zu hause in #Münster passiert ist. Bin in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer, den Verletzten und den vielen Helferinnen und Helfern."

(felt)