| 06:50 Uhr

Düsseldorf
Polizisten sollen schlimme Wunden versorgen

Wenn die Lage für zivile Rettungskräfte zu brenzlig ist, sollen Polizisten notfalls schlimme Wunden versorgen können. Möglich macht das jetzt in Nordrhein-Westfalen eine neue Ausstattung der Streifenwagen mit speziellen Ersthelfer-Taschen. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) übergab gestern die ersten 50 "Medipacks" an die Düsseldorfer Polizei. Notfallbandagen, Aderpressen und Brustkorb-Pflaster sind zur Erstversorgung stark blutender Wunden gedacht. Die Polizisten können damit etwa bei anhaltender Gefahr durch einen bewaffneten Täter anstelle der Sanitäter zu Lebensrettern werden. Eine Tasche kostet rund 110 Euro.

Wenn die Lage für zivile Rettungskräfte zu brenzlig ist, sollen Polizisten notfalls schlimme Wunden versorgen können. Möglich macht das jetzt in Nordrhein-Westfalen eine neue Ausstattung der Streifenwagen mit speziellen Ersthelfer-Taschen. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) übergab gestern die ersten 50 "Medipacks" an die Düsseldorfer Polizei. Notfallbandagen, Aderpressen und Brustkorb-Pflaster sind zur Erstversorgung stark blutender Wunden gedacht. "Mit den Medipacks bekommen unsere Streifenteams, was bei Spezialkräften längst Standard ist", sagte Reul. Eine Tasche kostet rund 110 Euro. Die Polizisten werden speziell geschult.

(dpa)