| 02:39 Uhr

Polen: "Nicht vor Verbrechen fliehen"

Berlin/Warschau. Angesichts polnischer Forderungen nach Reparationszahlungen hat der Kabinettschef des polnischen Präsidenten dazu aufgerufen, sich der Vergangenheit zu stellen. Es gehe um konkrete Verbrechen an konkreten Orten in einer konkreten Zeit, sagte Krzystof Szczerski bei einer Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik am Dienstag in Berlin. dpa/pb

"Man sollte keine Angst davor haben, das zuzugeben. Es ist einfach passiert." Damit verbinde sich eine Belastung, die es immer geben werde.

"Jedes polnische Blut, egal, von wem es vergossen wurde, hat für uns einen Wert und muss von uns entsprechend respektiert werden - egal, wer es aus welchem Grund vergossen hat. Da gibt es für uns keine Diskussion", sagte der Berater von Präsident Andrzej Duda.