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Groko-Verhandlungen
Parteien einig über bessere Bezahlung in der Pflege

Vor allem in Altenheimen soll die Pflegesituation verbessert werden.
Vor allem in Altenheimen soll die Pflegesituation verbessert werden. FOTO: dpa
Union und SPD haben sich in den Koalitionsverhandlungen geeinigt, die Situation in der Alten- und Krankenpflege zu verbessern. Es soll mehr Personal geben, das besser bezahlt wird und neue Tarifverträge bekommt.

Als ersten Schritt kündigte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am späten Abend in Berlin ein Sofortprogramm für 8000 neue Fachkräfte in der Alten- und Krankenpflege an. Auch die Bezahlung von Pflegekräften solle deutlich verbessert werden. Besonders die Bezahlung in der Altenpflege wird immer wieder als zu niedrig kritisiert.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sagte, es gebe zwischen Union und SPD "große Gemeinsamkeiten" über Verbesserungen für pflegende Angehörige. Zudem solle die Ausbildung modernisiert werden und die Vergütung fairer gestaltet werden. Zusammen mit den Tarifpartnern solle dafür gesorgt werden, dass Tarifverträge in der Pflege künftig flächendeckend zur Anwendung kommen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sagte, die Zahl der Pflegebedürftigen wachse. Daher sollten auch die pflegenden Angehörigen gestärkt werden und Leistungen zusammengefasst und besser zugänglich gemacht werden.

Der für Gesundheit zuständige Unionsfraktionsvize Georg Nüßlein (CSU)sagte, man wolle auch die größeren Distanzen im ländlichen Bereich berücksichtigen. Er sprach von einem insgesamt runden Maßnahmenpaket, das Hoffnung gebe, dass es insgesamt eine Lösung gebe.

(juju)