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| 09:49 Uhr

Berlin
Opposition: Pläne für Familiennachzug sind unmenschlich

Berlin. Die geplante Neuregelung des Familiennachzugs stößt in der Opposition auf heftige Kritik. Im Bundestag geißelten Linke und Grüne das Vorhaben als unmenschlich und grausam. Die AfD wiederum beklagte, die "Schleusen" für den Zustrom von Flüchtlingen würden dadurch noch weiter geöffnet.

SPD-Innenexperte Burkhard Lischka verteidigte den Kompromiss als "Akt der Humanität". Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sollen vom 1. August an wieder Familienangehörige nach Deutschland holen können. Pro Monat sollen aber nur 1000 Angehörige einreisen dürfen. Derzeit ist der Familiennachzug für diese Gruppe ausgesetzt - bis auf wenige Härtefälle.

(dpa)