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| 08:07 Uhr

Wien
Österreich will Ausländern Leistungen kürzen

Wien. Österreich will Sozialhilfen für Kinder kürzen und einen Teil der Leistungen künftig an Bedingungen knüpfen. Das beschloss gestern die rechtskonservative Regierung. Davon betroffen sind vor allem Ausländer: "Deutsch soll der Schlüssel zum Zugang zur Mindestsicherung sein", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP).

Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hatte vorher von "explodierenden Kosten" gesprochen. Die Kinderzuschläge sollen durch die Reform vom zweiten Kind an reduziert werden. Für Alleinerziehende fallen die Abzüge weniger gravierend aus. Die Mindestsicherung beträgt weiter bis zu 863 Euro, 300 Euro davon sind nun allerdings an Voraussetzungen geknüpft. Ausländer müssten zum Beispiel fortgeschrittene Deutschkenntnisse oder fließende Englischkenntnisse vorweisen.

(dpa)