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| 09:19 Uhr

Düsseldorf
NRW bekommt Beauftragten gegen Antisemitismus

Düsseldorf. NRW reagiert auf die steigende Zahl antisemitischer Straftaten mit einem Antisemitismusbeauftragten. Einen entsprechenden Gemeinschaftsantrag bringen CDU, FDP, SPD und Grüne in der kommenden Woche im Landtag ein.

Der Beauftragte, der noch benannt werden muss, soll die Vorbeugung organisieren und jährlich berichten. Die Polizei verzeichnete 2017 in NRW 324 antisemitische Straftaten, was einer Steigerung um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. "Antisemitismus tritt in allen Bereichen unserer Gesellschaft zutage", heißt es in dem Antrag. Nach dem antisemitischen Angriff auf zwei junge Männer im April in Berlin hatte NRW-Innenminister Herbert Reul eine Überprüfung der Schutzmaßnahmen für jüdische Bürger angekündigt.

(tor)