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| 15:15 Uhr

Generalbundesanwalt
Noch 600 Kämpfer aus Deutschland beim IS

In Deutschland droht den IS-Kämpfern der Prozess wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Aber wollen sie überhaupt zurückkehren?
In Deutschland droht den IS-Kämpfern der Prozess wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Aber wollen sie überhaupt zurückkehren? FOTO: Julian Stratenschulte / dpa
Karlsruhe . Der IS ist in Syrien und dem Irak auf dem Rückzug. Doch was ist mit den zahlreichen Deutschen, die dort kämpfen? Noch rund 600 Personen aus Deutschland könnten sich nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank bei der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien oder dem Irak aufhalten.

Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden beschäftige sich die Bundesanwaltschaft unter anderem mit der Frage, was mit diesen Kämpfern jetzt geschehe. „Bleiben sie in Syrien und im Irak? Kehren sie zurück? Hier sind jetzt vor allem unsere Nachrichtendienste gefragt“, sagte Frank in einem am Montag veröffentlichten Interview der Initiative „Gesichter der Demokratie“.

Insgesamt seien knapp 1000 Personen aus Deutschland nach Syrien und in den Irak ausgereist. Zwischen 100 und 150 von ihnen seien dort ums Leben gekommen. Rund 300 seien bereits wieder zurück in Deutschland, sagte Frank.

(dpa/bob)