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| 09:22 Uhr

Umfrage zur neuen SPD-Chefin
Andrea Nahles wäre unbeliebte Kanzlerkandidatin

Berlin. Andreas Nahles wurde mit einem eher dürftigen Ergebnis neue SPD-Chefin. Auch in der Öffentlichkeit schlägt ihr einer Umfrage zufolge Skepsis entgegen. Nur 13 Prozent der Bundesbürger würden für Nahles als Kanzlerin stimmen, könnten sie die Regierungschefin direkt wählen.

Andreas Nahles wurde mit einem eher dürftigen Ergebnis neue SPD-Chefin. Auch in der Öffentlichkeit schlägt ihr einer Umfrage zufolge Skepsis entgegen. Nur 13 Prozent der Bundesbürger würden für Nahles als Kanzlerin stimmen, könnten sie die Regierungschefin direkt wählen.

Das geht aus dem am Montag veröffentlichten RTL/n-tv-Trendbarometer hervor. 39 Prozent der Befragten halten sie laut der Forsa-Erhebung für geeignet, die SPD zu führen, 38 Prozent trauen ihr zu, die Partei zu erneuern.

"Andrea Nahles kommt bislang bei den meisten Bürgern nicht besonders gut an", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. Am Sonntag wurde sie auf einem Sonderparteitag mit 66,35 Prozent und damit dem zweitschlechtesten Ergebnis in der Nachkriegsgeschichte der SPD zur Chefin der Sozialdemokraten gewählt.

Im Politiker-Ranking liegt Nahles im April auf Platz 15 mit unverändert 40 Punkten. Am meisten Vertrauen haben die Befragten in Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), gefolgt von Grünen-Chef Robert Habeck.

Das größte Minus verbucht Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Er kommt auf der Skala von 0 bis 100 auf 34 Punkte, zwölf Zähler weniger als im März. Die Daten für die Erhebungen wurden in der vergangenen Woche erhoben.

(csr)