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Berlin
Nach umstrittenen Abgastests muss VW-Lobbyist gehen

Die Negativ-Schlagzeilen für die deutsche Autoindustrie reißen nicht ab: Wegen des Skandals um Abgastests an Menschen und Affen musste gestern der politische Cheflobbyist des VW-Konzerns, Ex-Vize-Regierungssprecher Thomas Steg, seinen Hut nehmen. VW zog damit Konsequenzen aus der Affäre um Tier- und Menschenversuche, die ein von deutschen Autokonzernen gegründeter Forschungsverein finanziert hatte. Zudem musste sich Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) wegen der hochbelasteten Luft in deutschen Städten vor der EU-Kommission verantworten. Eine Ursache der Grenzwertüberschreitungen bei Stickoxiden ist der Diesel-Verkehr.
(mar)