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| 13:05 Uhr

Südostasien
Myanmars Präsident tritt überraschend zurück

Rangun. In dem Land steht werden Muslime massiv verfolgt. dpa

Der Präsident von Myanmar, Htin Kyaw, hat am Mittwoch überraschend seinen Rücktritt erklärt. Der 71-Jährige war seit März 2016 Staatsoberhaupt des südostasiatischen Landes, als erster Zivilist nach mehr als einem halben Jahrhundert Militärherrschaft. Kyaw ist ein enger Vertrauter von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi (72), die wegen einer Verfassungsklausel selbst nicht Präsidentin werden kann.  Aus Furcht vor Gewalttaten der Armee sind etwa 700 000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar ins Nachbarland Bangladesch geflohen.