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| 09:55 Uhr

Kiew
Mord an russischem Journalisten in Kiew war fingiert

Kiew. Der angeblich in Kiew ermordete kremlkritische Journalist Arkadi Babtschenko lebt. Der fingierte Anschlag auf den 41-Jährigen sei ein Spezialeinsatz gewesen, um Aktivitäten russischer Geheimdienste aufzudecken, teilte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU am Mittwoch überraschend mit.

Babtschenko erschien lebendig und unverletzt bei einer Pressekonferenz in der ukrainischen Hauptstadt. Seine ahnungslose Familie hatte ihn betrauert. Babtschenko entschuldigte sich bei seiner Frau "für die ganze Hölle, die sie durchmachen musste". Auch die Bundesregierung und die EU hatten die vermeintliche Bluttat verurteilt. Die ukrainische Polizei hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Babtschenko mehrfach in den Rücken geschossen worden sei. Die Behörden in Kiew machten Moskau für die Tat verantwortlich. Russland wies dies entschieden zurück.

(RP)