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| 10:09 Uhr

London/Moskau
MH 17-Abschuss: Westen beschuldigt Russland

London/Moskau. Nach der internationalen Ermittlungskommission machen nun auch die Niederlande, Australien und Großbritannien Russland für den Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugzeugs im Juli 2014 über der Ostukraine verantwortlich. Russland habe die Raketensysteme eingesetzt, die laut den Untersuchungen das Flugzeug abgeschossen hätten, sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte. Die Bundesregierung forderte Russland auf, seiner Verantwortung nachzukommen und an der Aufklärung des Vorfalls mitzuwirken. Russland bestreitet jede Verwicklung in den Abschuss, bei dem fast 300 Menschen ums Leben kamen. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur.

Nach der internationalen Ermittlungskommission machen nun auch die Niederlande, Australien und Großbritannien Russland für den Abschuss des Malaysia-Airlines-Flugzeugs im Juli 2014 über der Ostukraine verantwortlich. Russland habe die Raketensysteme eingesetzt, die laut den Untersuchungen das Flugzeug abgeschossen hätten, sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte. Die Bundesregierung forderte Russland auf, seiner Verantwortung nachzukommen und an der Aufklärung des Vorfalls mitzuwirken. Russland bestreitet jede Verwicklung in den Abschuss, bei dem fast 300 Menschen ums Leben kamen. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur.

"Wir fordern Russland auf, die Verantwortung anzuerkennen und zu kooperieren, um die Wahrheit herauszufinden und Gerechtigkeit für die Opfer des Flugs MH17 zu erlangen", sagte der niederländische Außenminister Stef Blok. Die Niederlande und Australien würden finanzielle Entschädigungen verlangen, und ein möglicher nächster Schritt sei, den Fall vor ein internationales Gericht zu bringen. Der britische Außenminister Boris Johnson kritisierte die russische Regierung.

(rtr)