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Lettland uneins in der Einbürgerungsfrage

Riga. () Lettlands Präsident Raimonds Vejonis hält trotz des Widerstands der Regierung von Ministerpräsident Maris Kucinskis an seinem Vorstoß für eine automatische Einbürgerung staatenloser Kinder in dem baltischen EU- und Nato-Land fest. "Die Grundidee ist, einen Schlusspunkt unter die Folgen der Sowjetzeit zu setzen", sagte er am Mittwoch der Agentur Leta zufolge. dpa/sm

Vejonis hatte am Dienstag einen Gesetzesentwurf in die Volksvertretung eingebracht, wonach Kindern von "Nichtbürgern" bei Geburt automatisch die lettische Staatsbürgerschaft gewährt werden soll.