| 10:26 Uhr

Koalitionsgespräche in Berlin
Knackpunkt Kohle: Jamaika-Gruppe verhandelt über Klima und Energie

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht am 18.10.2017 in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin mit Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und mit Grünen-Chef Cem Özdemir (r)) vor den Sondierungsgesprächen zwischen der Union und den Grünen auf dem Balkon. Union, FDP und Grüne setzen heute ihre Cerhandlungen fort.  Neben Merkel steht Peter Altmaier (CDU), Chef des Bundeskanzleramts.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht am 18.10.2017 in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin mit Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und mit Grünen-Chef Cem Özdemir (r)) vor den Sondierungsgesprächen zwischen der Union und den Grünen auf dem Balkon. Union, FDP und Grüne setzen heute ihre Cerhandlungen fort. Neben Merkel steht Peter Altmaier (CDU), Chef des Bundeskanzleramts. FOTO: Kay Nietfeld / dpa
Liveblog | Berlin/Cottbus. In Berlin tagen derzeit die Unterhändler von CDU/CSU, FDP und Grünen zur Bildung einer Jamaika-Koalition. Themen sind Flüchlinge, Klima und Energiepolitik. Bleiben die Grünen bei ihrem „Knackpunkt Kohle-Ausstieg“. Die RUNDSCHAU hält Sie im Liveblog auf dem Laufenden: Von Bodo Baumert

Wenn die Jamaika-Sondierer sich an diesem Donnerstag mit Energie, Klimaschutz und Umwelt befassen, wird es ziemlich sicher hoch her gehen. Es müsste eigentlich ganz einfach sein. Immerhin haben CDU und CSU, FDP und Grüne alle in ihren Programmen stehen, dass sie die internationalen Klimaziele von Paris anerkennen. Und dann sitzen noch drei Ex-Bundesumweltminister am Verhandlungstisch - Angela Merkel, Peter Altmaier und Jürgen Trittin. Trotzdem werden die Jamaika-Gespräche über Braunkohle, Windräder und Solaranlagen vermutlich so schwierig wie die zur Steuer- oder Asylpolitik. Denn die Grünen haben bereits vorab klargemmacht, dass beim Thema Kohle-Ausstieg ihre rote Linie verläuft. Die Grünen wollen die 20 schmutzigsten Kohlekraftwerke „sofort“ dicht machen, das würde auch Jänschwalde treffen, und bis 2030 ganz aus der Kohle aussteigen.

Was passiert bei den Gesprächen? Verfolgen Sie alles Wichtige in unserem Liveblog:

Hier gibt es den Link zum Liveblog.