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| 10:53 Uhr

Düsseldorf
Jeder Vierte wünscht offene Kitas auch nach 17 Uhr

Düsseldorf. Bei Kita-Plätzen für Unter-Dreijährige (U 3) klaffen Angebot und Nachfrage in NRW noch immer weit auseinander. "Die größte Lücke scheint bei den Betreuungswünschen nach 17 Uhr zu bestehen", schreibt die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik am Forschungsverbund DJI/TU Dortmund. Jedes vierte Elternpaar mit Kindern unter drei Jahren wünsche sich Kita-Öffnungszeiten nach 17 Uhr. Doch in NRW schließen bereits etwa 80 Prozent der Kitas gegen 16.30 Uhr, wie es in der Stellungnahme für den Landtag heißt.

Bei Kita-Plätzen für unter Dreijährige (U 3) klaffen Angebot und Nachfrage in NRW noch immer weit auseinander. "Die größte Lücke scheint bei den Betreuungswünschen nach 17 Uhr zu bestehen", schreibt die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik am Forschungsverbund DJI/TU Dortmund. Jedes vierte Elternpaar mit Kindern unter drei Jahren wünsche sich Kita-Öffnungszeiten nach 17 Uhr. Doch in NRW schließen bereits etwa 80 Prozent der Kitas gegen 16.30 Uhr, wie es in der Stellungnahme für den Landtag heißt.

Bei U 3-Betreuungsplätzen zählt NRW im Bundesvergleich zu den Schlusslichtern. NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat ein neues Kita-Gesetz angekündigt, das neben höherer Qualität und sicherer Finanzierung auch eine Flexibilisierung der Öffnungszeiten vorsieht. Doch bisher herrscht Unklarheit über den genauen Bedarf.

Die SPD-Opposition hatte den Antrag gestellt, unter anderem die Nachfrage nach Randzeitenbetreuungen landesweit zu erheben. Dies lehnte die Mehrheit der gestern im Familienausschuss des Landtages befragten Experten aber ab: Die Eltern würden womöglich einen höheren Bedarf anmelden, als sie eigentlich benötigten, hieß es. Sinnvoller sei es, bei der Kita-Anmeldung mittels IT-gestützter Meldesysteme den tatsächlichen Bedarf abzufragen, sagte Klaus-Heinrich Dreyer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

(kib)