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| 07:43 Uhr

Berlin
Jeder dritte "Bufdi" bricht seinen Dienst ab

Berlin. Rund jeder dritte Bundesfreiwillige beendet seinen Dienst vorzeitig. Das geht aus Angaben der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Den Daten zufolge haben zwischen Juli 2011 und März 2018 insgesamt 98.633 Freiwillige vorzeitig aufgehört. Das ist ein Anteil von 32 Prozent. Insgesamt leisteten nach Regierungsangaben bisher 307.372 Männer und Frauen einen Bundesfreiwilligendienst. Ihr Engagement für soziale, kulturelle oder ökologische Belange ist ehrenamtlich.

Rund jeder dritte Bundesfreiwillige beendet seinen Dienst vorzeitig. Das geht aus Angaben der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Den Daten zufolge haben zwischen Juli 2011 und März 2018 insgesamt 98.633 Freiwillige vorzeitig aufgehört. Das ist ein Anteil von 32 Prozent. Insgesamt leisteten nach Regierungsangaben bisher 307.372 Männer und Frauen einen Bundesfreiwilligendienst. Ihr Engagement für soziale, kulturelle oder ökologische Belange ist ehrenamtlich.

Sie erhalten ein Taschengeld von rund 235 Euro in den neuen Ländern und rund 278 Euro in den alten Bundesländern. Der Freiwilligendienst wurde vor sieben Jahren im Zuge der Aussetzung der Wehrpflicht eingerichtet. Die meisten "Bufdis" verpflichten sich für ein Jahr. Sprecher der "Bufdis" sagten, ein Abbruch erfolge fast immer wegen eines Ausbildungs- oder Studienplatzes oder weil der Betroffene eine Arbeitsstelle antreten könne.

(epd)