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| 10:43 Uhr

Teheran
Iran kritisiert Vorstoß zu neuem Atomprogramm

Teheran. Gut zwei Wochen vor Ablauf einer von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist zum Weiterbestand des Atomabkommens mit dem Iran verhärten sich die Fronten. Der iranische Präsident Hassan Ruhani schloss am Mittwoch Änderungen am bestehenden Vertrag aus, wie sie der französische Präsident Emmanuel Macron ins Spiel gebracht hatte, um die USA an Bord zu halten. "Der Atomvertrag ist der Atomvertrag", betonte Ruhani.

Gut zwei Wochen vor Ablauf einer von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist zum Weiterbestand des Atomabkommens mit dem Iran verhärten sich die Fronten. Der iranische Präsident Hassan Ruhani schloss am Mittwoch Änderungen am bestehenden Vertrag aus, wie sie der französische Präsident Emmanuel Macron ins Spiel gebracht hatte, um die USA an Bord zu halten. "Der Atomvertrag ist der Atomvertrag", betonte Ruhani.

Das Abkommen soll verhindern, dass der Iran die Fähigkeit zur Entwicklung von Atomwaffen erlangt. Es verpflichtet die Nation, bis mindestens 2025 ihre Urananreicherung deutlich zu reduzieren und verschärfte Kontrollen ihrer Atomanlagen zu akzeptieren. Zum weiteren Umgang mit dem Iran schlug Macron nun vor, auch das Raketenprogramm zu stoppen und mit den Staaten in der Region einen Rahmen zu schaffen, um die dominante Stellung des Iran einzudämmen. Trump bemängelt, dass in dem Abkommen das Problem der iranischen ballistischen Raketen nicht behandelt werde und ebenso wenig Teherans Aktivitäten in Syrien und im Jemen.

(ap/dpa)