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| 09:23 Uhr

Berlin
Im Handelsstreit nimmt Trump jetzt China ins Visier

Exklusiv | Berlin. Im internationalen Handelskonflikt um die US-Strafzölle wächst die Furcht vor einer handfesten Auseinandersetzung des Westens mit China. Während US-Präsident Donald Trump die EU-Staaten und andere Verbündete vorläufig von Zöllen auf Stahl und Aluminium befreite, drohte er China mit milliardenschweren Schutzzöllen auf Einfuhren. Die Führung in Peking drohte postwendend mit Gegenmaßnahmen. Der Schlagabtausch schürte an den Börsen in Asien und Europa die Angst vor einem Handelskrieg und setzte die Kurse deutlich unter Druck.

Im internationalen Handelskonflikt um die US-Strafzölle wächst die Furcht vor einer handfesten Auseinandersetzung des Westens mit China. Während US-Präsident Donald Trump die EU-Staaten und andere Verbündete vorläufig von Zöllen auf Stahl und Aluminium befreite, drohte er China mit milliardenschweren Schutzzöllen auf Einfuhren. Die Führung in Peking drohte postwendend mit Gegenmaßnahmen. Der Schlagabtausch schürte an den Börsen in Asien und Europa die Angst vor einem Handelskrieg und setzte die Kurse deutlich unter Druck.

Die USA erheben seit gestern zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium. Die EU ist davon bis zum 1. Mai ausgenommen, was Trump mit laufenden Verhandlungen begründete. Ausnahmen gibt es auch für Argentinien, Australien, Brasilien und Südkorea, Kanada und Mexiko.

In ihrer Erklärung zum EU-Gipfel forderten die Staats- und Regierungschefs, die EU müsse dauerhaft von den US-Zöllen ausgenommen werden. Handelsgespräche etwa über die globalen Überkapazitäten in der Stahlindustrie sollten ohne künstliche Fristen über die Bühne gehen, forderte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. "Wir sollten alles tun, um eine Eskalation in diesem Bereich zu vermeiden", betonte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

(RP)