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| 07:34 Uhr

Hoher Symbolwert der Mütterrente

Bei der Mütterrente geht es um mehr als um eine Erhöhung der Altersbezüge. Die Generation der Frauen, die vor 1992 ihre Kinder geboren haben, hatte oft keine Chance, Beruf und Familie zu vereinbaren. So ist die Mütterrente auch eine symbolische Anerkennung für das, was die Frauen bei der Erziehung der Kinder leisteten. Die Arbeit dieser Mütter wiegt das Plus in der Rente bei weitem nicht auf. Übrigens ist es egal, ob die Frauen ein, zwei oder drei Kinder großzogen - nur eine Minderheit konnte dazu berufstätig sein. Daher ist die Bundesregierung gut beraten, eine Erhöhung der Mütterrente nicht allein den Großfamilien-Müttern zugutekommen zu lassen. Eva Quadbeck

Bei der Mütterrente geht es um mehr als um eine Erhöhung der Altersbezüge. Die Generation der Frauen, die vor 1992 ihre Kinder geboren haben, hatte oft keine Chance, Beruf und Familie zu vereinbaren. So ist die Mütterrente auch eine symbolische Anerkennung für das, was die Frauen bei der Erziehung der Kinder leisteten. Die Arbeit dieser Mütter wiegt das Plus in der Rente bei Weitem nicht auf. Übrigens ist es egal, ob die Frauen ein, zwei oder drei Kinder großzogen - nur eine Minderheit konnte dazu berufstätig sein. Daher ist die Bundesregierung gut beraten, eine Erhöhung der Mütterrente nicht allein den Großfamilien-Müttern zugutekommen zu lassen.

Eine höhere Mütterrente darf aber weder den gesetzten Finanzrahmen sprengen noch mit einem Griff in die Rentenkasse finanziert werden. Denn auf die Rentenkassen kommen noch andere Aufgaben zu. Wenn ab 2025 die Baby-Boomer-Generation in den Ruhestand geht, werden die Beiträge zur gesetzlichen Rente steigen, während für die jüngeren Rentenjahrgänge das Niveau sinken wird. Die Bundesregierung möchte diese Entwicklung aufhalten und setzt dafür eine Rentenkommission ein. Aber auch diese Kommission kann das Geld nicht drucken.