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| 10:45 Uhr

Seoul/Washington
Gipfel zwischen Trump und Kim doch noch möglich

Seoul/Washington. Im Tauziehen um ein historisches Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die Vermittlung durch Südkorea gesucht. Kim habe seine Bereitschaft zu einem Treffen mit Trump sowie die Absicht Pjöngjangs zur atomaren Abrüstung bekräftigt, sagte der südkoreanische Präsident Moon Jae In gestern nach einem überraschenden Gespräch mit dem Machthaber Nordkoreas am Vortag. Am Samstag - nur zwei Tage nach seiner Absage des geplanten Gipfels mit Kim - hatte Trump verkündet, er gehe weiter von einem Treffen Mitte Juni in Singapur aus. "Es geht sehr gut voran. Wir blicken auf den 12. Juni in Singapur. Das hat sich nicht geändert", sagte Trump. Es gebe eine Menge guten Willens.

Im Tauziehen um ein historisches Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die Vermittlung durch Südkorea gesucht. Kim habe seine Bereitschaft zu einem Treffen mit Trump sowie die Absicht Pjöngjangs zur atomaren Abrüstung bekräftigt, sagte der südkoreanische Präsident Moon Jae In gestern nach einem überraschenden Gespräch mit dem Machthaber Nordkoreas am Vortag. Am Samstag - nur zwei Tage nach seiner Absage des geplanten Gipfels mit Kim - hatte Trump verkündet, er gehe weiter von einem Treffen Mitte Juni in Singapur aus. "Es geht sehr gut voran. Wir blicken auf den 12. Juni in Singapur. Das hat sich nicht geändert", sagte Trump. Es gebe eine Menge guten Willens.

Moon sagte, Kim wolle mit ihm zusammenarbeiten, damit ein Gipfel zwischen Nordkorea und den USA am 12. Juni erfolgreich sein werde. Er habe betont, eine "direkte Kommunikation" zwischen diesen beiden Ländern sei notwendig, um Missverständnisse zu vermeiden. Kim, der um das Treffen mit ihm gebeten habe, habe dem zugestimmt, sagte Moon. Die politischen Führer der beiden koreanischen Staaten trafen sich zum zweiten Mal seit Ende April im Grenzort Panmunjom, diesmal aber unangekündigt und auf nordkoreanischer Seite.

Die USA und Südkorea wollen erreichen, dass Nordkorea seine Atomwaffen abrüstet. Nordkoreas kommunistische Führung sieht die Raketen, die nach ihren Angaben auch die USA treffen können, aber als Absicherung des eigenen Herrschaftssystems.

(dpa)