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| 14:38 Uhr

Großeinsatz der Polizei
Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof beendet

Ein Polizist eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) steht vor dem Hauptbahnhof. In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Einsatzkräfte sind mit starken Kräften am Tatort.
Ein Polizist eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) steht vor dem Hauptbahnhof. In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hat es eine Geiselnahme gegeben. Einsatzkräfte sind mit starken Kräften am Tatort. FOTO: dpa / Marius Becker
Köln. Entwarnung am Kölner Hauptbahnhof: Die Polizei hat die Geiselnahme beendet. Der Täter sei unter Kontrolle, teilten die Einsatzkräfte am Montag mit. Etwa zwei Stunden hatte er sich mit einer Frau als Geisel in einer Apotheke im Gebäude des Bahnhofs verschanzt.

Die Frau wurde bei der Geiselnahme leicht verletzt. Der Täter sei in ärztlicher Behandlung, sagte eine Polizeisprecherin.

Erste Notrufe hatten die Polizei am Mittag erreicht. Dort war zunächst nur von einer „Bedrohungslage“ in einer Apotheke die Rede. Der Vorplatz des Hauptbahnhofs zum Dom wurde gesperrt und gesichert. Auch den Breslauer Platz an der Rückseite des Bahnhofs, an dem die Apotheke liegt, sperrten Einsatzkräfte großräumig ab. Spezialeinsatzkräfte sammelten sich dort und bereiteten sich auf den Zugriff vor.

Reisende haben sich vor dem Kölner Hauptbahnhof versammelt.
Reisende haben sich vor dem Kölner Hauptbahnhof versammelt. FOTO: dpa / Oliver Berg

Einsatzkräfte konnten Kontakt mit dem Geiselnehmer aufnehmen. Über Forderungen des Mannes wurde zunächst nichts bekannt. Im Kurznachrichtendienst Twitter warnte die Polizei: „Bitte meiden Sie den Bereich.“ Der Bahnhof wurde evakuiert, Züge wurden weiträumig umgeleitet. Einige Züge endeten vorzeitig. Da auch die Schnellstrecke nach Frankfurt nach einem ICE-Brand gesperrt ist, stand nahezu der komplette Bahnverkehr rund um Köln still.

Der Kölner Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten am Rhein, er liegt im Stadtzentrum direkt neben dem Kölner Dom. Täglich durchströmen ihn rund 1300 Züge und bis zu 280 000 Reisende auf elf Gleisen.

(dpa/pb)