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Forscher nach Jamaika-Aus: Müde Menschen verhandeln schlechter

Berlin. Schlafentzug und lange nächtliche Beratungen können die Qualität von Entscheidungen senken und Verhandlungen scheitern lassen. Daran erinnern Schlafforscher nach den abgebrochenen Gesprächen über eine Jamaika-Koalition. Müdigkeit führe zu Konzentrationsmangel und gesteigerter Risikobereitschaft. „Wer nicht genug schläft, kann Probleme schlechter lösen. Emotionen spielen dann eine größere Rolle“, so der ehemalige Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums an der Universität Regensburg, Jürgen Zulley. Auch gebe es einen Zusammenhang zwischen Müdigkeit und Erinnerungsvermögen. dpa