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| 09:57 Uhr

Moskau
Festnahmen und Gewalt vor Putins Vereidigung

Moskau. Kurz vor der erneuten Vereidigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin sind der Regierungskritiker Alexej Nawalny und Hunderte Demonstranten festgenommen worden. Nawalny hatte seine Anhänger am Samstag zu landesweiten Protesten gegen Präsident Wladimir Putin aufgerufen, der heute offiziell seine vierte Amtszeit beginnen soll. Mehrere Tausend Menschen gingen auf die Straße. Das Bürgerrechtsportal OVD-Info berichtete von etwa 1600 Festnahmen, davon gut 700 in Moskau. Die Polizei sprach offiziell von 300 Festnahmen in der Hauptstadt und etwa 200 in St. Petersburg. Nicht nur die Polizei ging brutal vor. In Moskau prügelten auch Männer in Kosakenuniform auf die Demonstranten ein. In den Moskauer Polizeistationen herrschten chaotische Zustände. Nawalny wurde am Wochenende wieder freigelassen. Ihm werde vorgeworfen, ein unerlaubtes Treffen organisiert und sich der Polizei widersetzt zu haben, erklärte der 41-Jährige. Ihm droht ein Monat Haft.

Kurz vor der erneuten Vereidigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin sind der Regierungskritiker Alexej Nawalny und Hunderte Demonstranten festgenommen worden. Nawalny hatte seine Anhänger am Samstag zu landesweiten Protesten gegen Präsident Wladimir Putin aufgerufen, der heute offiziell seine vierte Amtszeit beginnen soll. Mehrere Tausend Menschen gingen auf die Straße. Das Bürgerrechtsportal OVD-Info berichtete von etwa 1600 Festnahmen, davon gut 700 in Moskau. Die Polizei sprach offiziell von 300 Festnahmen in der Hauptstadt und etwa 200 in St. Petersburg. Nicht nur die Polizei ging brutal vor. In Moskau prügelten auch Männer in Kosakenuniform auf die Demonstranten ein. In den Moskauer Polizeistationen herrschten chaotische Zustände. Nawalny wurde am Wochenende wieder freigelassen. Ihm werde vorgeworfen, ein unerlaubtes Treffen organisiert und sich der Polizei widersetzt zu haben, erklärte der 41-Jährige. Ihm droht ein Monat Haft.

Putin war bei den Wahlen im März mit einer Mehrheit von 77 Prozent für sechs Jahre im Präsidentenamt bestätigt worden.

(RP)